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Sweet Sydney
Sweet Sydney
BLONDE in Down Under

Sydney ist am anderen Ende der Welt. Das ist gut. Dort schlafen die Menschen, wenn wir unseren Nachmittagskaffee trinken, die Sonne geht auf, wenn sie hier unter geht, und der Sommer kommt, wenn sich bei uns der Herbst verabschiedet. die perfekte Zeit für eine Reise nach sweet Sydney. Blonde Autorin Carolin Schöngarth ist schon mal los.


Sieben Uhr morgens am Bondi Beach, nach Entspannung sieht das hier gerade überhaupt nicht aus. Nicht nur Meer und Himmel wetteifern um das blaueste Blau, die Anzahl der Jogger auf der Promenade würde einem mittelgrossen Volkslauf alle Ehre machen. Überall boxen sich kleine Trainingsgruppen das Herz aus dem Leib, und aus allen Himmelsrichtungen sprinten Surfer Richtung Meer. Trotzdem sind die einzigen Personen, die hier gestresst und verkniffen wirken, die paar Touristen, die es aufgrund vom Jetlag nicht länger in ihren Hotelbetten gehalten hat.
So viele fitte, attraktive Menschen an einem Ort, können auch anstrengend sein, besonders wenn man gerade sein üppiges Frühstücksbuffet verdaut und sich zudem ärgert, dass der Bikini der letzten Saison mittlerweile doch ein wenig eng sitzt. Während sich der Durchschnittseuropäer fragt, warum hier alle so gut gelaunt sind und ob hier keiner etwas zu arbeiten hat, geniessen die Sydneysider einfach wie immer ihren Morgen am Meer. Was danach kommt ist relativ egal, stressen tut es einen jedenfalls nur in den seltensten Fällen.

Während der Australier sich also vom Strand unter die Dusche und schliesslich zur Arbeit bewegt, kann man es als Besucher langsam angehen lassen, zum Beispiel mit einem ausgiebigen zweiten Frühstück. In Bondi gibt es rund um den Strand diverse Cafés. Diese zu finden ist leicht – man muss einfach dem Kaffee, genauer gesagt dem Soy-Latte- oder Skinny-Cappuccino-Duft folgen. Die Auslage strotzt üblicherweise mit frischen Snacks. Statt welker Salatblätter zwischen käsigen Brötchen gibt es zum Beispiel Bircher Müsli mit Orangen, Melonen, Feigen und Weintrauben oder glutenfreie Himbeer-Mohn-Scones. Das alles schmeckt in der Sonne nicht nur gleich doppelt, sondern mindestens dreimal so gut. Zu diesen Leckereien gibt es nämlich gratis das gute Gefühl, die Bikinifigur nicht zu belasten, und die gehört in Sydney schon zum Standard.

Mit mehr als 50 Stränden im Stadtgebiet bietet die australische Metropole jedem Sonnenanbeter sein Mekka. Vom fast weissen Bondi Beach bis zum goldgelben Palm Beach, vom Surfertreffpunkt Manly bis zum Familienidyll im Nielsen Park gibt es garantiert die richtige Bucht für jeden. Pete am Nebentisch, der mir eben einen guten Appetit gewünscht hat und mit dem ich jetzt ins Gespräch komme, erzählt, dass er gleich nach Freshwater fährt. Dieser Strand liegt im Norden der Stadt und müsste seiner Einschätzung nach aufgrund der Windrichtung heute deutlich bessere Wellen zum Surfen haben als Bondi im Süden. Arbeiten müsse er heute glücklicherweise nicht, seinen Job als festangestellter Lehrer habe er schon vor Jahren gekündigt: zu stressig. Jetzt springt Pete nur ein, wenn Kollegen krank werden. Das Geld reiche auch so und Tage wie dieser seien einfach zu schön zum Arbeiten. „Don’t you think, honey?“

Mit mehr als 50 Stränden im Stadtgebiet bietet Sydney jedem Sonnenanbeter sein Mekka. Der fast weisse Bondi Beach, der goldgelbe Palm Beach oder der Surfertreffpunkt Manly – Es bleibt die Qual der Wahl
Klar finde ich auch und wundere mich gar nicht, dass Pete mir hier bei einem Kaffee seine halbe Lebensgeschichte offenbart. Schliesslich ist diese Kontaktfreude der Australier laut Reiseführer historisch bedingt. Bei einem Land, das etwa die Grösse von ganz Europa und so viele Einwohner wie Nordrhein-Westfalen hat, freute man sich anscheinend immer, wenn man mal mit jemand anderen spricht. Gut, in Sydney mit rund vier Millionen Einwohnern trifft man zwar heutzutage ständig jemand anderen, die Freundlichkeit und Offenheit ist aber geblieben. Sehr nett. So wundere ich mich auch nicht, als mir der Busfahrer beim Einsteigen entgegenschmettert: „Hi Darling, where are you off to today?“ und „Enjoy your day.“ Selbstverständlich, dass ich dem Mann beim Aussteigen genau wie die anderen Fahrgäste ein „Thank you, driver“ zurufe.

Nach knapp 15 Minuten Fahrt hat mich mein freundlicher Fahrer von Bondi nach Paddington befördert. Hier steige ich am oberen Ende der Oxford Street aus. Vor mir liegen knapp drei Kilometer Geschäft an Geschäft, dazwischen diverse Cafés, Pubs und Restaurants, sodass ich auf dem Weg durch Paddington, Darlinghurst und Surry Hills bis ins CBD (Central Business District) genug Pausen einlegen könnte, wenn ich wollte. Allerdings lässt das üppige Angebot australischer Mode andere profane, körperliche Bedürfnisse schnell in den Hintergrund treten. Australische Designer sind Sommerprofis. Mit mehr als 300 Sonnentagen im Jahr und Tagestemperaturen, die auch im Winter locker an der 20-Grad-Marke kratzen, gibt es hier nicht nur die erwartete Surfwear, sondern auch Kleider, Kleider und noch mehr Kleider von Labels wie Akira, Antipodium, Ksubi, Romance Was Born, Sass & Bide, Zimmermann und Zambesi. Das Besondere an den australischen Looks: Egal wie sexy die Outfits sind, sie wirken niemals tussig, sondern immer extrem lässig. Nur die australische Schuhmode ist tatsächlich gewöhnungsbedürftig: Um 12 cm Absätze scheint man hier nicht drum herumzukommen. Noch etwas kopfschüttelnd über diese Stilettos, für die man nicht nur, wie sagt man so schön, einen Waffenschein, sondern meiner Ansicht nach auch einen Laufkurs benötigt, betrete ich, angelockt von den Sale-Schildern im Fenster, den kleinen Schmuckladen von Berenice Grebe. Die Goldschmiedin kommt ursprünglich aus Südafrika und verkauft gerade ihre letzte Kollektion, um nach Rom zu ziehen. Der Abschied fällt ihr schwer: „I think Sydney is a Mediterranean mixture of London and New York. It is just perfect“, sagt sie. Aber ihr australischer Ehemann habe ein Jobangebot, das er nicht ausschlagen könne. So also ein paar Jahre good old Europe. „But I will be back“, erklärt Berenice mit sehnsüchtigem Blick auf den blauen Himmel und scheint sich ähnlich wie Pete, mehr zu freuen, dass sie mit jemanden quatschen kann, als geschäftstüchtig ihre Ware anzupreisen.

Während ich selbst aus dem Schaufenster nach oben blicke, denke ich, dass dieser Tag eigentlich viel besser genutzt werden müsste. Die klimatisierten Läden sind ja morgen auch noch da. Jetzt erst mal weiter mit dem Bus zum Circular Quay. Von hier sind es fünf Minuten Fussweg zur Oper. Und dieser Zwischenstopp muss sein – immer! Etwa zehn Minuten dauert es, die Oper zu Fuss zu umrunden, einmal die Waschbetonstufen nach oben unter die grossen Bögen zu sprinten, die Hand auf die glatten Kacheln zu legen, hinüber zur Harbour Bridge zu schauen und tief zu seufzen. Dass Klischees so glücklich machen können! Eine gefährliche Sache – es gibt zwar keine offizielle Statistik, wie viele von den gut 150 000 Backpackern, die jährlich für ein Jahr ins Land und damit auch in die grösste Stadt des Kontinents einfallen, endgültig hierbleiben, doch wo ich hier so stehe, schätze ich, müssen es etwa 99 Prozent. Wer will schon freiwillig woanders sein?


An der Tür klebt ein Notizettel mit der Handynummer des Barkeepers, wenn man ihm eine SMS schickt, betätigt er den Türsummer.
Breit grinsend, wie nach einem erstklassig verlaufenem Date, schlendere ich durch das grosse Eisentor in den benachbarten botanischen Garten. Um den Klischeeteil des Tages für heute abzuschliessen, will ich noch schnell die Flughunde und Kakadus besuchen. Beides Mitglieder der australischen Tierwelt, die im Gegensatz zu giftigen Schlangen, Spinnen und Kakerlaken das attraktionsgesteuerte Touristenherz wärmen. Während ich den Flughunden zusehe, die an diversen Ästen wie riesige Fledermäuse mit Chihuahua-Köpfen baumeln, erinnere ich mich an mein letztes Kooks-Konzert bei dem Sänger Luke Pritchard erzählte, wie er nach einem Open-Air-Gig in Tasmanien Kängurus auf einer benachbarten Wiese beobachtete. Für einen Moment war da jegliche Rockstar-Attitüde wie weggewischt. Und tatsächlich ist es toll zu sehen, wie sich Menschen aus Asien, Amerika und Europa, Erwachsene, Kinder und Rockstars gleichermassen über hüpfende Tiere oder jetzt im botanischen Garten über kreischende weisse Vögel mit gelbem Kamm freuen. Ein bisschen ist es so, als ob man bei aller Vertrautheit, die man in Sydney sofort spürt, erst durch Federvieh und Co begreift, dass man sich tatsächlich am anderen Ende der Welt befindet. Madrid, Neapel und Marseille wirken kulturell tatsächlich viel fremder, als die australische Metropole.

Als es langsam, quatsch, sehr schnell dunkel wird, ein Phänomen, das man aus anderen Urlaubsländern ja hinreichend kennt, stelle ich aber doch noch ein paar kulturelle Unterschiede fest: In den meisten Restaurants der Stadt darf man seinen eigenen Alkohol mitbringen. Bring your own, kurz BYO, heisst diese Tradition, dank der man seinen preisgünstigen Wein aus dem Bottle-Shop zum erstklassigen Abendessen geniessen kann. Lediglich ein paar Dollar Korkgeld werden fällig. Was heute Australier und Touristen gleichermassen zu schätzen wissen, ist aus der Not heraus geboren. Lange Zeit waren die staatlichen Lizenzen zum Alkoholausschank so teuer, dass es sich für die meisten Wirte einfach nicht lohnte, Alkohol anzubieten. Dieses Phänomen hat auch die Barlandschaft der Stadt geprägt – allerdings zum Nachteil. Gewinne liessen sich praktisch nur mit hunderten Trinkwilligen an einem Ort erzielen. So sind die typischen HotelPubs wie das „Coogee Bay Hotel“ und das „Bondi Beach Road Hotel“ alkoholdunstende Klötze, in denen auf mehreren Etagen mit bis zu sieben Theken getrunken wird bis zum Rausschmiss. Ärger gibt es eigentlich immer, was auch an der demografischen Struktur des Publikums liegt: Der typische Gast ist männlich, 19 bis 25 Jahre alt, britisch oder irisch und Backpacker. Das heisst, ohne Leberzirrhose darf er praktisch nach einem Jahr Australien überhaupt nicht nach Hause kommen.

Erst seit Januar 2009 öffnen dank neuem Lizenzgesetz unzählige kleine und noch kleinere Bars ihre Türen an den unwahrscheinlichsten Orten. Viele, wie die „Pocket Bar“, sind so neu, dass sie garantiert in keinem Reiseführer zu finden sind. Doch wenn man abends in Ausgehvierteln jemanden auf der Strasse anquatscht und nach guten Tipps ausquetscht, zeigt sich der hilfsbereite Australier meist von seiner besten Seite. So finde ich auch „Sticky“, eine Bar im ersten Stock eines Missionsgebäudes. Zu betreten durch die Hintertür in einer schmalen Seitenstrasse. An der Tür klebt ein Zettel mit der Handynummer des Barkeepers, wenn man ihm eine SMS schickt, betätigt er den Türsummer. Genauso experimentell, wie die Wahl des Ortes, ist in vielen Bars das Angebot auf der Karte. Es scheint, als müsse man sich erst langsam herantasten, was bei den Gästen überhaupt ankommt. Natürlich gibt es wie in jedem Pub meist eine grosse Auswahl australischer Biere, doch wenn man dem Barkeeper erklärt, man habe heute Lust auf etwas frisches, gleichzeitig scharfes und fruchtig-sahniges, mixt er einen erstklassigen Cocktail, der zum Beispiel den Qualm verbrannter Orangenschalen enthält und ist dann vom Ergebnis genauso überrascht und begeistert wie man selbst. „That would be a great drink for the regular menu, don’t you think“, fragt mich also Cocktailmixer Michael. Ich nicke und schlürfe. „Do you remember what I did put in exactly?“ Ich schüttele den Kopf. Hmmm, dann kommt der Drink wohl doch nicht mit auf die Karte. Macht aber nichts, vielleicht erinnert sich Michael ja morgen an die Zusammensetzung. Statt sich zu ärgern, freut er sich, dass es mir so gut schmeckt und widmet sich dem nächsten Gast. Stress ist woanders. Sydney, ich bleibe.


Wann nach Sydney?

Die klassische beste Reisezeit gibt es in Sydney nicht. Wer Minusgraden und Graupelschauern entfliehen möchte, sollte zwischen November und März anreisen. Dann sind zwar auch die meisten anderen Touristen da, doch das Meer ist im australischen Sommer angenehm erfrischend, und das australische Bier lässt sich bis spät in die Nacht hinein im T-Shirt unter freiem Himmel geniessen.

In den europäischen Sommermonaten, also etwa von Juni bis September ist es in Sydney zwar so kühl, dass man nicht unbedingt im Ozean schwimmen kann, doch dafür lassen sich Wale, Delfine und Seehunde beobachten, die jetzt die Küste besuchen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der gut aussehende Surfer in der Bar nicht Klaus heisst und aus Castrop-Rauxel kommt, ist auch deutlich höher, da es zu dieser Zeit die meisten europäischen Touristen in den tropischen Norden des Landes zieht. Die Stadt gehört jetzt wieder den Sydneysidern.

Wo übernachten?

Günstig und ideal, um als Alleinreisender Anschluss zu finden, sind die klassischen Jugendherbergen (YHA).

In unmittelbarer Strandnähe liegt das Bondi Beachhouse.
Ecke Fletcher und Dellview Street, Bondi Beach, 2026
Tel. +61 2 9365 2088
E-Mail: bondi@yhansw.org.au
Ein Bett im Mehrbettzimmer kostet ab 25 AUD pro Person, ein Doppelzimmer pro Nacht ab 70 australische Dollar (AUD).


Zimmer mit Frühstück und Familienanschluss gibt es im Number 71, wo Gastgeberin Phyllida morgens persönlich den O-Saft presst.

71 Denison Street,
Bondi Junction, 2022
Tel. +61 2 9387 5338
E-Mail: phylli@number71.com

Ein Doppelzimmer inklusive Frühstück kostet je nach Jahreszeit um 120 AUD pro Nacht.


In der laut „Guinness-Buch“ grössten Holzkonstruktion der Welt, der Finger Wharf in Woolloomooloo, liegt das schicke „Blue Hotel“. Hier, direkt hinter dem Botanischen Garten, gibt es den neuesten Designer-Schnickschnack in historisch-eindrucksvollem Ambiente.

6 Cowper Wharf Road,
Sydney, 2011
Tel. +61 2 9331 9000
E-Mail: blue.sydney@tajhotels.com

Ein Doppelzimmer kostet pro Nacht um 200 AUD ohne Frühstück.


Wie die Stadt erkunden?

Städteplanerisch gesehen ist Sydneys Verkehrsnetz ein Albtraum. Die U-Bahn ist schlecht ausgebaut, und auf einen Parkplatz sollte man im Zentrum erst gar nicht spekulieren. Wer aus dieser Situation das Beste macht, fährt Bus und Fähre – so gibt es ganz nebenbei auch noch Sightseeing gratis dazu.

Wochen- und Tagestickets gelten für alle öffentlichen Verkehrsmittel gleichermassen, auch für die Fähren. Ein Tagesticket kostet 17 AUD, ein Wochenticket ab 38 AUD.


Wo Klamotten kaufen?

Die Oxford Street bildet mit ihren diversen Seitenstrassen neben den Geschäften im CBD das Shoppingherz der Stadt.

Australisches Design, neben Highlights aus Europa gibt es bei Incu.
256 Oxford Street,
Paddington, 2021

Die höchsten Heels hat Zomp.
4/255c Oxford Street,
Paddington, 2021

Ein Conceptstore in Wohnzimmergrösse ist Dobry Den.
326 Crown Street,
Surry Hills, 2010

Shopping-Alternative sind Megamalls wie z.B. Westfield in Bondi Junction mit 500 Läden auf mehr als 130 000 Quadratmetern.
500 Oxford Street,
Bondi Junction, 2022


Wo das Wochenende beginnen?

Am Wochenende gibt es in vielen Stadtteilen Märkte, die mit einem deutschen Floh- oder Wochenmarkt jedoch wenig gemein haben. Hier testen junge Designer, wie ihre Entwürfe beim Publikum ankommen. Dazu gibt es Kunsthandwerk, Souvenirs, erstklassige Secondhand-Teile, leckere Snacks und Livemusik – das alles meist von 10 bis 16 Uhr.

Samstags in Paddington
Paddington Uniting Church, 395 Oxford Street, Paddington, 2021

Samstags in Glebe
Glebe Public School, Corner Derby Place und Glebe Point Road, Glebe, 2037

Sonntags am Bondi Beach
Bondi Public School, Campbell Parade, Bondi Beach, 2026

Wo den Tag beenden?

Pocket Bar – klein, fein und ganz neu.
13 Burton Street,
Darlinghurst, 2010
Tel. +61 2 9380 7002
E-Mail: stuff@pocketbar.com.au

Sticky – hier experimentieren Michael und Benito gern mit Cocktails.
Taggarts Lane off Crown Street, Surry Hills, 2010
Tel. +61 416 096 916

Coogee Bay Hotel – im Handumdrehen 273 Verehrer gewinnen und mit weiteren tausend Jungs und Mädels feiern.
Corner Coogee Bay Road und Arden Street, Coogee, 2034
Tel. + 61 2 9665 0000
E-Mail: info@coogeebayhotel.com.au


Wo schwimmen?

Von Bondi bis Coogee. Ein Fussweg verbindet die fünf bekanntesten und beliebtesten Strände Sydneys. Am besten morgens in Bondi starten und sich dann langsam die rund 6 km nach Coogee vorarbeiten.

Bondi – 1,6 km ultimatives Strandleben. Hier treffen Surfer auf Silikonpüppchen, Sportler auf chinesische Touristen und Europäer auf den australischen Lifestyle.

Bronte – zwei Strände neben Bondi. Hier geht es etwas ruhiger und familiärer zu. Surfer reiten bei guten Bedingungen grössere Wellen als in Bondi.

Coogee – hier bruzelt sich so mancher Backpacker den Kater weg. Wegen einer vorgelagerten Insel gibt hier zwar nichts zu surfen, aber am Ufer trotzdem viel zu gucken.

Im Norden der Stadt locken Strände wie Manly, Freshwater, Curl Curl und Palm Beach vor allem einheimische Sonnenanbeter. Ein Ausflug lohnt sich auf jeden Fall.

Manly – das Bondi des Nordens. An der piniengesäumten Promenade flanieren Einheimische zusammen mit Urlaubern aus aller Welt.

Curl Curl – einer der besten Surfstrände im nördlichen Teil der Stadt. Da die Anfahrt aus der Innenstadt von Sydney knapp eine Stunde dauert, müssen sich ambitionierte Surfer nur mit lokaler Konkurrenz um die besten Wellen streiten.

Palm Beach – goldener Sand, traumhafte Kulisse. Am äussersten Zipfel der Stadt liegt dieser unberührte Strand am Rande eines Nationalparks. In den Hügeln drum herum verstecken sich teure Promivillen und manchmal lässt sich auch einer ihrer scheuen Einwohner am Strand blicken.

Fotos Michelle Mascher, Shutterstock, Karolin Seinsche, Lara Gräfen



von Carolin Schöngarth
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